24.10.2023

Wurzelspitzenresektion – wann wird sie durchgeführt?

Von der Wurzelbehandlung haben die meisten Menschen schon einmal etwas gehört. Der Begriff Wurzelspitzenresektion hingegen ist vielen unbekannt. In unserer Praxis Zahnarzt an der Residenz Dr. Müller in Ansbach führen wir diese wichtige Behandlung zum Erhalt der natürlichen Zähne mit hochmodernen Geräten durch. Was dabei genau passiert und wann eine Wurzelspitzenresektion überhaupt nötig ist, erklären wir hier.


Was ist eine Wurzelspitzenresektion?

 

Bei einer Wurzelspitzenresektion wird die Wurzelspitze eines Zahnes in einem chirurgischen Eingriff gekürzt. In der Regel befindet sich um diese Spitze herum entzündetes Gewebe, welches ebenfalls entfernt wird. Ist dies geschehen, wird der Wurzelkanal von unten verschlossen. Im Gegensatz zur Wurzelbehandlung findet die Wurzelspitzenresektion von außen statt. Das bedeutet, dass sowohl das Zahnfleisch als auch der Kieferknochen operativ geöffnet werden müssen. Aus diesem Grund wird der Eingriff unter lokaler Betäubung oder auf Wunsch auch unter Vollnarkose durchgeführt.


Wann muss die Wurzelspitzenresektion durchgeführt werden?

 

In der Zahnmedizin lautet das Ziel stets, die natürlichen Zähne so lange wie möglich zu erhalten. Der erste Schritt bei einer Entzündung der Zahnwurzel ist oft eine Wurzelbehandlung. Hatte diese keinen Erfolg und die Entzündung besteht weiterhin, wird die Wurzelspitzenresektion durchgeführt. Sie kann aber auch nötig werden, wenn der Wurzelkanal anatomisch sehr kompliziert ist, ein Verdacht auf eine Zyste oder einen Tumor besteht oder eine Wurzelfraktur vorliegt. Ist der Zahn oder auch die Zahnwurzel jedoch zu stark beschädigt, kann ein Entfernen des Zahnes sinnvoller sein, als eine Wurzelspitzenresektion durchzuführen.


Welche Vor- und Nachteile hat die Wurzelspitzenresektion?

 

Ein Vorteil der Wurzelspitzenresektion liegt im Erhalt des betroffenen Zahnes. Das entzündete Gewebe wird komplett entfernt und eine erneute Entzündung durch den Verschluss des Wurzelkanals sehr unwahrscheinlich. Nachteilig ist, dass es sich um einen operativen Eingriff handelt, der in der Regel einer längeren Heilungszeit bedarf. Außerdem kann der Zahn durch die Kürzung der Wurzel an Stabilität verlieren.

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